Baukultur

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Der Baustil in Ahrenshoop – Vom Damals zum Heute: Landschaft, Boden und frühes Bauen

Zwischen Ostsee und Bodden entstand in Ahrenshoop eine Bauweise, die sich an Wind, Wasser und sandigem Boden orientierte. Hoher Grundwasserstand machte Keller überflüssig, die Häuser blieben niedrig und überschaubar. Katen und Büdnereien prägten das frühe Ortsbild, gebaut für Fischerei, Segelschifffahrt und Landwirtschaft.

Regionale Materialien bestimmten die Architektur. Fachwerk sorgte für klare Konstruktionen, einfache Grundrisse für Funktionalität. Die Dächer wurden mit Schilfrohr gedeckt – im Ort spricht man bis heute von Rohrdächern –, ein Material aus den umliegenden Boddenlandschaften, das die Häuser mit ihrer Umgebung verbindet.

Regionale Materialien

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B14 Gerhard Marcks Haus

Das mehr als 200 Jahre alte Baudenkmal wurde von 2017 bis 2019 aufwendig restauriert und als Künstlerdomizil eröffnet. In diesem Zusammenhang wird mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle eine enge Zusammenarbeit angestrebt. Seit dem 17. August 2019, steht im …

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Kunstkaten

Der Ahrenshooper Kunstkaten ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungshaus der Kurverwaltung Ahrenshoop und eine der ältesten Galerien in Norddeutschland.

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Dornenhaus

Galerie im Dornenhaus und Keramikwerkstatt von Friedemann Löber

Wandel durch Kunst und neue Bauformen

Mit dem Niedergang der Segelschifffahrt gegen Ende des 19. Jahrhunderts veränderte sich Ahrenshoop. Landschaftsmalerinnen und -maler ließen sich nieder, errichteten Sommerhäuser und Ateliers, erste Malschulen entstanden.

Diese Neubauten folgten nicht mehr ausschließlich der ortsgebundenen Bauweise. Villenarchitektur hielt Einzug und veränderte den Baustil nachhaltig. Zwischen 1891 und 1914 erlebte der Ort einen Bauboom. Gastronomie, Pensionen und zusätzliche Vermietungsmöglichkeiten entstanden, alte Katen und Fachwerkhäuser wurden durch neue Architekturen ergänzt. Der Erweiterungsbau der Bunten Stube von 1929, entworfen vom Bauhausarchitekten Walter Butzek, steht beispielhaft für diesen Übergang.

Künstlerhäuser prägen das Ortsbild neu

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Künstlerhaus Lukas

1894 wurde das Künstlerhaus Lukas von dem Maler Paul Müller-Kaempff, dem Begründer der Künstlerkolonie Ahrenshoop, als Pensions- und Atelierhaus für seine Malschülerinnen erbaut und nach dem Schutzpatron der Maler St. Lucas benannt. Heute ist das Haus Arbeitsstätte für …

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Bunte Stube

Seit 100 Jahren ist sie ein kultureller Treffpunkt der Künstler und Kunstinteressenten. Literaturfans können aus einem gut sortierten Bestand, insbesondere aus dem Genre Regionalliteratur, wählen.

Details, Handwerk und regionale Prägung

Trotz neuer Bauformen blieb das handwerkliche Bauen präsent. Fachwerk, Holz, Putz und Schilfrohr bestimmten weiterhin das Erscheinungsbild vieler Gebäude. In den Details zeigt sich die regionale Identität besonders deutlich.

Darßer Türen setzen farbige Akzente in der meist ruhigen Architektur und haben unter Fotografen und Touristen eine große Fangemeinde. Ihre geteilte Form, die Schnitzereien und die kräftigen Farben verleihen den Häusern Individualität. Sie sind Teil einer Baukultur, in der das Einzelne bewusst gestaltet wird.

Darßer Türen schmücken viele traditionelle Häuser

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Touristinformation

Das Team unserer Touristinformation hilft dir gerne bei allen Fragen rund um die schönsten Tage im Jahr. Hier bekommst du Infos zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Ausflugstipps. Wir bieten Ansichtskarten, Wanderkarten, Broschüren und Tickets für Events oder …

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Dornenhaus

Galerie im Dornenhaus und Keramikwerkstatt von Friedemann Löber

Gegenwart zwischen Tradition und Moderne

Heute zeigt sich Ahrenshoop als Ort, an dem unterschiedliche Zeitschichten nebeneinander bestehen. Moderne Architektur greift traditionelle Formen auf und interpretiert sie neu. Das Kunstmuseum Ahrenshoop überträgt die Typologie regionaler Rohrdachhäuser in eine zeitgemäße Architektursprache.

Das Hotel THE GRAND Ahrenshoop verbindet traditionellen Charakter mit modernem Komfort. Die Schifferkirche von 1951, der jüngste Kirchenbau der Halbinsel, greift mit ihrem gotisch anmutenden Erscheinungsbild historische Formen auf. Mit der LGM-Klanggalerie „Das Ohr“ von 2004 ergänzt ein bewusst zeitgenössischer Bau das Ortsbild.

Ahrenshoop bleibt ein Ort der Kunst. Galerien, Ateliers sowie Kunst- und Ausstellungshäuser halten die Verbindung von Landschaft, Architektur und künstlerischem Arbeiten lebendig.

Moderne Architektur hält Einzug

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Kunstmuseum

Das Kunstmuseum Ahrenshoop ist das Museum der Künstlerkolonie und aller auf sie folgenden künstlerischen Entwicklungen in Ahrenshoop und der angrenzenden Küstenlandschaft.

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LGM-Klanggalerie das Ohr

Eine Galerie für die Ohren mit kleinem Konzertsaal, Tonstudio und Besucherbereich

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